Hallo meine lieben Leser,
Es ist mal wieder eine ganze Weile her, dass ich von mir hab hören lassen. Und auch diesmal ist meine Ausrede, dass mir nichts Spannendes passiert ist.
Naja. Das hat sich jetzt kurzfristig geändert.
Manche von euch wissen vielleicht schon, dass in unserem Haus der Speicher ausgebaut wird, und da ich am nächsten daran wohne, steht der ganze Krempel von unterm Dach jetzt bei mir in Wohnzimmer und Kämmerchen (ja, mein "Büro" hat einen Spitznamen). Das allein ist schon nicht so Bombe, denn Sachen, die jahrelang auf dem Speicher stehen, stauben auch entsprechend. Und so wirklich Platz zum Sitzen hab ich auch nicht mehr übrig.
Das Krönchen wurde der Sache allerdings gestern Abend/Nacht aufgesetzt, als ich von einem wirklich netten Spieleabend nach Hause gekommen bin und alle meine Fenster sperrangelweit offen standen und überall Licht brannte.
Komisch, ich wohn ja eigentlich allein.
Eine panische Minute dachte ich erst: "EINBRECHER", aber der hätte schon ziemlich blöde sein müssen, alle Lichter an- und die Fenster aufzumachen.
Gut, das war es wohl nicht.
Vielleicht hat Papa Asyl gesucht, um in Ruhe Fußball zu schauen.
Die Idee war schon besser als die vom Einbrecher, aber auch nicht mehr so wahrscheinlich, als auf der Bank im Hof meine Wohnzimmerteppiche lagen und das Treppenhaus voller kleiner Pfützen war.
Long story short: der Sanitärmensch, der mir eine neue Spüle eingebaut hat, hat einen Stopfen zu wenig gesetzt, mein Papa hat den Wasserhahn aufgedreht und meine Küche mitsamt Wohnzimmer standen kurze Zeit später unter Wasser. Bei meiner Oma unter mir hat es durch die Decke getropft. Und bei meinen Eltern nochmal drunter dann irgendwann auch.
So haben wir alle dann erstmal bis kurz vor Mitternacht meine Wohnung trockengelegt, nass putzen wollte ich ja eh mal wieder.
Und was hab ich daraus gelernt? Ich wünsche mir nie wieder, dass mir mal etwas mehr passiert.
Jetzt kommt erstmal jemand, der sich meinen Boden anschaut, ob der noch zu retten ist, aber neue Teppiche sind auf jeden Fall für mich drin. Yay.
Aber immerhin ist die Sherlock-Tapete verschont geblieben.
Ich hoffe eure Semesterferien verlaufen ohne größere Überraschungen,
bis die Tage mit vielleicht netteren Nachrichten,
eure Laura
Dienstag, 24. März 2015
Nass rausputzen mal anders
Sonntag, 15. Februar 2015
Die Kinosensation des Jahres...?
Hallo meine lieben Leser,
schon wieder ist es eine Weile her, dass ihr von mir gehört habt. Ich würde gerne eine lange Liste voller Entschuldigungen anführen, aber nach Klausuren und dem lang ersehnten Ferienbeginn hatte ich schlicht und ergreifend keinen Bock zu schreiben. Oder irgendwas anderes zu machen.
Die letzten Tage bestand mein Leben aus Computerspielen (nachdem ich endlich die Sims 4 und Sherlock Holmes: Crimes and Punishments gekauft hatte, hat mein PC förmlich geglüht) und Fernsehen.
Aber irgendwann musste ich dann doch mal meine Wohnung verlassen und so bin ich wie viele andere, die am Valentinstag nichts Anderes zu tun hatten, ins Kino gepilgert um mir DEN Film des Jahres anzusehen.
Nach einem etwas peinlichen "Und was schaut ihr euch jetzt nachher an?" von Papa und etwas Stress vor Filmbeginn (warum gibt es auch 2 Kinos in Mannheim, da muss man doch früher oder später im falschen landen!) ging es dann bald los.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, so einen schlechten Film hab ich glaube ich noch nie gesehen.
Womöglich gibt es eine Menge Kinobesucher, die begeistert waren, und ich bereue auch auf gar keinen Fall, mir den Film angesehen zu haben, denn amüsiert haben meine Freundinnen und ich uns prächtig.
Nur an den falschen Stellen vielleicht. Aber nachdem ein Mann, den du selbst als einschüchternd beschreibst, dir von seinen "speziellen Vorlieben" und von seinem "Spielzimmer" erzählt, fragst du nicht einfach: "Spielzimmer? Mit deiner X-Box und so?", liebe Ana.
Da hätte der gute Christian statt der Peitsche mal lieber den Zaunpfahl geschwungen.
Aber viel besser wurden die Dialoge dann auch nicht. Wenn überhaupt wurde gegen Ende des Films eher weniger und weniger geredet... war jetzt aber auch kein allzu großer Verlust.
Dafür kamen dann aber im Laufe des Films nocheher mittelmäßige Flechtkünste Christians, das obligatorische "Nein! Du darfst mich nicht lieben, ich bin so kaputt!" nach heftigem Angefummel im Aufzug und ein winziges Stückchen weiblicher Selbstbestimmung in der letzten Filmminute dazu (ach ja, und ein offenes Ende. Liebt ja auch jeder.)
Und ist es nicht auch romantisch, wenn dein Freund nach einem kurzen Telefonat deinen Standort ausfindig macht, um dich aus einer Bar zu zerren, und plötzlich vor dir steht, wenn du in einem anderen Bundesstaat bist um deine Familie zu besuchen? Wenn er sich vertraglich dazu verpflichtet, einmal in der Woche mit dir auszugehen und dich nicht mehr aus seinen Augen lässt? (Das sind rhetorische Fragen. Christian sollte ganz dringend seinen im Film nicht vorkommenden Psychologen aufsuchen. Creepy.)
Aber es gab auch gute Seiten am Film: die Musik war schön. Wirklich schön.Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ein Titel wie "Love Me Like You Do" so hundertprozentig zur Handlung des Films passt.
Naja, immerhin konnten wir uns ausgiebigfremdschämen amüsieren. Wenn ihr den Film auch schon gesehen habt und / oder Meinungen habt, könnt ihr sie mir gerne mitteilen. Ich bin gespannt, was ihr zu DEM Film des Jahres zu sagen habt ;)
Eure Laura
schon wieder ist es eine Weile her, dass ihr von mir gehört habt. Ich würde gerne eine lange Liste voller Entschuldigungen anführen, aber nach Klausuren und dem lang ersehnten Ferienbeginn hatte ich schlicht und ergreifend keinen Bock zu schreiben. Oder irgendwas anderes zu machen.
Die letzten Tage bestand mein Leben aus Computerspielen (nachdem ich endlich die Sims 4 und Sherlock Holmes: Crimes and Punishments gekauft hatte, hat mein PC förmlich geglüht) und Fernsehen.
Aber irgendwann musste ich dann doch mal meine Wohnung verlassen und so bin ich wie viele andere, die am Valentinstag nichts Anderes zu tun hatten, ins Kino gepilgert um mir DEN Film des Jahres anzusehen.
Nach einem etwas peinlichen "Und was schaut ihr euch jetzt nachher an?" von Papa und etwas Stress vor Filmbeginn (warum gibt es auch 2 Kinos in Mannheim, da muss man doch früher oder später im falschen landen!) ging es dann bald los.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, so einen schlechten Film hab ich glaube ich noch nie gesehen.
Womöglich gibt es eine Menge Kinobesucher, die begeistert waren, und ich bereue auch auf gar keinen Fall, mir den Film angesehen zu haben, denn amüsiert haben meine Freundinnen und ich uns prächtig.
Nur an den falschen Stellen vielleicht. Aber nachdem ein Mann, den du selbst als einschüchternd beschreibst, dir von seinen "speziellen Vorlieben" und von seinem "Spielzimmer" erzählt, fragst du nicht einfach: "Spielzimmer? Mit deiner X-Box und so?", liebe Ana.
Da hätte der gute Christian statt der Peitsche mal lieber den Zaunpfahl geschwungen.
Aber viel besser wurden die Dialoge dann auch nicht. Wenn überhaupt wurde gegen Ende des Films eher weniger und weniger geredet... war jetzt aber auch kein allzu großer Verlust.
Dafür kamen dann aber im Laufe des Films noch
Und ist es nicht auch romantisch, wenn dein Freund nach einem kurzen Telefonat deinen Standort ausfindig macht, um dich aus einer Bar zu zerren, und plötzlich vor dir steht, wenn du in einem anderen Bundesstaat bist um deine Familie zu besuchen? Wenn er sich vertraglich dazu verpflichtet, einmal in der Woche mit dir auszugehen und dich nicht mehr aus seinen Augen lässt? (Das sind rhetorische Fragen. Christian sollte ganz dringend seinen im Film nicht vorkommenden Psychologen aufsuchen. Creepy.)
Aber es gab auch gute Seiten am Film: die Musik war schön. Wirklich schön.
Naja, immerhin konnten wir uns ausgiebig
Eure Laura
Dienstag, 13. Januar 2015
Baustelle ade!
Gut, eine richtige Baustelle hatte ich in meiner Wohnung dann doch nicht ganz: mein Wohn-/Esszimmer wurde neu gestrichen und tapeziert. Das heißt, alles musste in die Mitte des Zimmers gerückt werden, alle Deko wurde ausnahmslos ins Schlafzimmer verfrachtet, die ausgediente Eckbank drei Stockwerke in den Keller geschleift.
Doch das war es wert! Nach einigen Tagen Chaos (ich hab gar nicht erst versucht, an mein Bücherregal mit den Unisachen zu kommen... Improvisation war gefragt!) erstrahlt mein Heim jetzt in neuem Glanz.
Genauer gesagt: in ziemlich sherlockigem Glanz.
Wer mich kennt oder meine Posts zu meinem London-Besuch / meinen Weihnachtsgeschenken gelesen hat, weiß, dass ich die BBC-Serie Sherlock ganz gelungen finde.
Man könnte sogar fast schon sagen sehr gelungen.
Das wäre dann aber schon fast wieder übertrieben.
Deshalb überrascht es auch wohl nicht wirklich, dass neben diversen Büchern, Kalendern, Tassen auch die Tapete aus der wohl berühmtesten Wohnung Englands ihren Weg zu mir gefunden hat.
Und ihr mögt mich für verrückt halten, aber ich habe meine Entscheidung bisher keine Sekunde bereut (naja... bis auf den Moment, in dem mir der Maler gesagt hatte, dass ich für ca. 50 cm noch eine Extrarolle kaufen müsse. Hab ich schon erwähnt, dass es sich um eine Designertapete handelt?)
Mein Esszimmer ist jetzt auch schön modern rot, aber gegen meine super duper mega klasse Mustertapete kommt es dann doch nicht so ganz an ;)
Mit einem Bild meines neuen Schatzes verabschiede ich mich dann auch schon wieder aus meiner kleinen Baker Street (denn mehr ist bei mir die Tage dann auch nicht passiert)...
Genießt das Meisterstück der Tapezierkunst und macht es gut!
Adieu und toodles,
eure Laura
Doch das war es wert! Nach einigen Tagen Chaos (ich hab gar nicht erst versucht, an mein Bücherregal mit den Unisachen zu kommen... Improvisation war gefragt!) erstrahlt mein Heim jetzt in neuem Glanz.
Genauer gesagt: in ziemlich sherlockigem Glanz.
Wer mich kennt oder meine Posts zu meinem London-Besuch / meinen Weihnachtsgeschenken gelesen hat, weiß, dass ich die BBC-Serie Sherlock ganz gelungen finde.
Man könnte sogar fast schon sagen sehr gelungen.
Das wäre dann aber schon fast wieder übertrieben.
Deshalb überrascht es auch wohl nicht wirklich, dass neben diversen Büchern, Kalendern, Tassen auch die Tapete aus der wohl berühmtesten Wohnung Englands ihren Weg zu mir gefunden hat.
Und ihr mögt mich für verrückt halten, aber ich habe meine Entscheidung bisher keine Sekunde bereut (naja... bis auf den Moment, in dem mir der Maler gesagt hatte, dass ich für ca. 50 cm noch eine Extrarolle kaufen müsse. Hab ich schon erwähnt, dass es sich um eine Designertapete handelt?)
Mein Esszimmer ist jetzt auch schön modern rot, aber gegen meine super duper mega klasse Mustertapete kommt es dann doch nicht so ganz an ;)
Mit einem Bild meines neuen Schatzes verabschiede ich mich dann auch schon wieder aus meiner kleinen Baker Street (denn mehr ist bei mir die Tage dann auch nicht passiert)...
Genießt das Meisterstück der Tapezierkunst und macht es gut!
Adieu und toodles,
eure Laura
Sonntag, 4. Januar 2015
Schon ist es da, das neue Jahr
Und wieder ist ein Jahr rum.
2014 bot viel Neues für mich: nicht nur hat mein großes Abenteuer Blog begonnen (ja, das zählt für mich schon als Abenteuer ;) ), ich konnte neue Freundschaften schließen, die hoffentlich noch lange halten und ich konnte eine wunderschöne Zeit in England verbringen, die mir auch noch gezeigt hat, wo meine Reise irgendwann hingehen soll.
Ich habe eine neue Arbeitsstelle angefangen und eine alte aufgegeben, habe mein letztes Jahr an der Uni angefangen (vorerst), bin aber ansonsten kein Stückchen erwachsener geworden - Gott sei Dank!
Aber Schluss mit Geschwafel, ich habe ja schließlich versprochen, von meinen Feiertagen zu erzählen:
Weihnachten war schön wie immer! Ich bin einfach ein kleines Mädchen, wenn es um Weihnachten geht, die Musik im Radio, Dekoration und Lichter überall in den Straßen, der Weihnachtsmarkt. Im Idealfall wäre auch noch Schnee dabei, aber man kann ja auch nicht immer alles haben (leider)!
Dieses Jahr hatte ich alle meine Geschenke relativ früh zusammen, ich habe es das erste Mal geschafft, ein Geschenk pünktlich Richtung England zu schicken und eine komplizierte Undercover-Kofferversteck-Aktion mit meinem Papa durchzuziehen, ohne dass meine Mama etwas davon mitbekommen hat (für die war der Koffer nämlich). Deshalb konnte ich mich entspannt auf Weihnachten selbst vorbereiten.
Und wenn ich sage vorbereiten, dann meine ich das auch: ich weiß immer schon Tage vorher, was ich anziehe, wie ich meine Haare mache, wer wann wo seine Geschenke aufmacht, welche CD gespielt wird.
Dann macht es auch am Ende nichts, wenn ich in einem knielangen Kleid in der unbeheizten Kirche sitze und mir den Hintern abfriere... solange ich hübsch aussehe, nehme ich einiges in Kauf!
Und nachdem ich mit Hilfe meines Papas wieder zurück über das Kopfsteinpflaster der Altstadt gestöckelt und heil daheim angekommen bin, lag nur noch das Essen zwischen mir und dem Ziel des Abends: den Geschenken.
Ich weiß, das ist nicht der eigentliche Sinn von Weihnachten. Aber trotzdem ist es für mich der schönste Moment des Abends, wenn meine Eltern ihre Päckchen aufmachen und sich so richtig freuen (Was habt ihr denn gedacht, dass ich mich nur über meine eigenen Geschenke freue?? pfff... ;) ).
Wobei mein Geschenkehaufen auch nicht zu verachten war:
Nach einigem Gefreue und Rumgehüpfe (einer Angewohnheit, die sich seit Kindertagen leider noch nicht verwachsen hat) war ich dann auch in der Lage, meine Päckchen aufzumachen, was eigentlich nur noch mehr Rumgehüpfe zur Folge hatte, da mein kleines verrücktes Herzchen alles bekommen hat, was es begehrte (naja, es hat alles nicht Lebende bekommen, was es begehrte, aber das ist eine andere Geschichte).
Die Kurzfassung? Harry Potter - Sherlock - Doctor Who.
Die Langfassung? Eduard (der riesige, nicht zu übersehende Plüschelefant); ein Harry Potter T-Shirt; einen Kalender, ein Poster, ein Buch und Lesezeichen von Sherlock; zwei Bücher, Schmuck, wieder Lesezeichen, und eine Teekanne von Doctor Who (eine Teekanne, richtig... eine richtig tolle); einen Füller; ein Buch, um Irisch zu lernen (ja, ich will Irisch lernen, was, wie ich mittlerweile herausgefunden hab, gar nicht einfach ist: es gibt zwei verschiedene Wörter für "tschüss": eins wenn du bleibst, eins wenn du gehst) und einen kleinen süßen Fotohalter.
Damit war ich dann erstmal ganz schön beschäftigt, bis auch schon Silvester vor der Tür stand. Das hab ich dieses Jahr so gefeiert wie immer: Brettspiele mit meinen Eltern, Dinner for One, Rumpsteak mit Pommes, leckeren Eiswein, um Mitternacht eine Packung Raketen verschießen, die ich meinem Papa aufgeschwätzt hab (irgendwer muss in unserer Straße ja ein bisschen knallen, und ich komm den Raketen lieber nicht zu nahe!), fertig. Ein richtig schöner Abend und ein ruhiger Start ins neue Jahr.
Das verläuft bisher übrigens relativ nach meinen Wünschen, denn noch sind Ferien. Das heißt für mich, dass ich endlich die letzten beiden Staffeln Doctor's Diary schauen kann, die Tapete von meiner Wand abkratzen kann, wenn am Mittwoch mein Wohnzimmer neu tapeziert wird und mit meinem Papa den Keller umräumen kann.
Wie war euer Weihnachten?
Hattet ihr einen guten Start ins neue Jahr?
Kommentiert gerne, wenn ihr was zu sagen habt, ich freue mich über jeden Beitrag (dann kann ich auch mal sehen, wen es denn überhaupt alles hierher verschlägt ;) )
Bis zum nächsten Mal,
eure Laura
2014 bot viel Neues für mich: nicht nur hat mein großes Abenteuer Blog begonnen (ja, das zählt für mich schon als Abenteuer ;) ), ich konnte neue Freundschaften schließen, die hoffentlich noch lange halten und ich konnte eine wunderschöne Zeit in England verbringen, die mir auch noch gezeigt hat, wo meine Reise irgendwann hingehen soll.
Ich habe eine neue Arbeitsstelle angefangen und eine alte aufgegeben, habe mein letztes Jahr an der Uni angefangen (vorerst), bin aber ansonsten kein Stückchen erwachsener geworden - Gott sei Dank!
Aber Schluss mit Geschwafel, ich habe ja schließlich versprochen, von meinen Feiertagen zu erzählen:
Weihnachten war schön wie immer! Ich bin einfach ein kleines Mädchen, wenn es um Weihnachten geht, die Musik im Radio, Dekoration und Lichter überall in den Straßen, der Weihnachtsmarkt. Im Idealfall wäre auch noch Schnee dabei, aber man kann ja auch nicht immer alles haben (leider)!
Dieses Jahr hatte ich alle meine Geschenke relativ früh zusammen, ich habe es das erste Mal geschafft, ein Geschenk pünktlich Richtung England zu schicken und eine komplizierte Undercover-Kofferversteck-Aktion mit meinem Papa durchzuziehen, ohne dass meine Mama etwas davon mitbekommen hat (für die war der Koffer nämlich). Deshalb konnte ich mich entspannt auf Weihnachten selbst vorbereiten.
Und wenn ich sage vorbereiten, dann meine ich das auch: ich weiß immer schon Tage vorher, was ich anziehe, wie ich meine Haare mache, wer wann wo seine Geschenke aufmacht, welche CD gespielt wird.
Dann macht es auch am Ende nichts, wenn ich in einem knielangen Kleid in der unbeheizten Kirche sitze und mir den Hintern abfriere... solange ich hübsch aussehe, nehme ich einiges in Kauf!
Und nachdem ich mit Hilfe meines Papas wieder zurück über das Kopfsteinpflaster der Altstadt gestöckelt und heil daheim angekommen bin, lag nur noch das Essen zwischen mir und dem Ziel des Abends: den Geschenken.
Ich weiß, das ist nicht der eigentliche Sinn von Weihnachten. Aber trotzdem ist es für mich der schönste Moment des Abends, wenn meine Eltern ihre Päckchen aufmachen und sich so richtig freuen (Was habt ihr denn gedacht, dass ich mich nur über meine eigenen Geschenke freue?? pfff... ;) ).
Wobei mein Geschenkehaufen auch nicht zu verachten war:
Nach einigem Gefreue und Rumgehüpfe (einer Angewohnheit, die sich seit Kindertagen leider noch nicht verwachsen hat) war ich dann auch in der Lage, meine Päckchen aufzumachen, was eigentlich nur noch mehr Rumgehüpfe zur Folge hatte, da mein kleines verrücktes Herzchen alles bekommen hat, was es begehrte (naja, es hat alles nicht Lebende bekommen, was es begehrte, aber das ist eine andere Geschichte).
Die Kurzfassung? Harry Potter - Sherlock - Doctor Who.
Die Langfassung? Eduard (der riesige, nicht zu übersehende Plüschelefant); ein Harry Potter T-Shirt; einen Kalender, ein Poster, ein Buch und Lesezeichen von Sherlock; zwei Bücher, Schmuck, wieder Lesezeichen, und eine Teekanne von Doctor Who (eine Teekanne, richtig... eine richtig tolle); einen Füller; ein Buch, um Irisch zu lernen (ja, ich will Irisch lernen, was, wie ich mittlerweile herausgefunden hab, gar nicht einfach ist: es gibt zwei verschiedene Wörter für "tschüss": eins wenn du bleibst, eins wenn du gehst) und einen kleinen süßen Fotohalter.
Damit war ich dann erstmal ganz schön beschäftigt, bis auch schon Silvester vor der Tür stand. Das hab ich dieses Jahr so gefeiert wie immer: Brettspiele mit meinen Eltern, Dinner for One, Rumpsteak mit Pommes, leckeren Eiswein, um Mitternacht eine Packung Raketen verschießen, die ich meinem Papa aufgeschwätzt hab (irgendwer muss in unserer Straße ja ein bisschen knallen, und ich komm den Raketen lieber nicht zu nahe!), fertig. Ein richtig schöner Abend und ein ruhiger Start ins neue Jahr.
Das verläuft bisher übrigens relativ nach meinen Wünschen, denn noch sind Ferien. Das heißt für mich, dass ich endlich die letzten beiden Staffeln Doctor's Diary schauen kann, die Tapete von meiner Wand abkratzen kann, wenn am Mittwoch mein Wohnzimmer neu tapeziert wird und mit meinem Papa den Keller umräumen kann.
Wie war euer Weihnachten?
Hattet ihr einen guten Start ins neue Jahr?
Kommentiert gerne, wenn ihr was zu sagen habt, ich freue mich über jeden Beitrag (dann kann ich auch mal sehen, wen es denn überhaupt alles hierher verschlägt ;) )
Bis zum nächsten Mal,
eure Laura
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Fröhliche Weihnachten
Hallo meine lieben Leser,
Ich möchte euch an dieser Stelle nur ein fröhliches Weihnachtsfest wünschen.
In Kürze könnt ihr dann auch in voller Länge lesen, wie ich die Feiertage verbracht habe.
Bis dahin alles Liebe, adieu und toodles,
eure Laura
Dienstag, 18. November 2014
Ein hübscher Tag
Hallo ihr lieben Leute :)
Wie ihr hoffentlich seht ( -> ), habe ich mein Profilbild hier aktualisiert.
Dieses Bild stammt aus einem Fotoshooting einer bekannten Parfümerie-Kette ( ;) ), an dem ich vor längerer Zeit schon teilgenommen habe.
Bisher habe ich allerdings nichts davon berichtet, weil ich mir nicht sicher war, inwieweit euch mein Einstieg in die Welt der Topmodels interessiert und ob ich die Fotos teilen soll.
Doch nach mehrmaligem Ansehen habe ich beschlossen, dass die Welt ruhig sehen kann, was für Schönheiten es in Schriesheim gibt... oder so ähnlich...
Während meiner Zeit in England hat mir meine Mutter erzählt, sie habe mich für 20 Euro für ein professionelles Fotoshooting angemeldet. Ich war mir am Anfang nicht soo sicher, was ich davon halten sollte, denn wer mich schonmal vor einer Kamera gesehen hat weiß, dass dort nicht mein Lieblingsplatz ist. Das sieht man oft auch an den Ergebnissen,finde ich.
Aber gut, angemeldet ist angemeldet, und so stand ich eines Samstags morgens ungeschminkt im Rhein-Neckar-Zentrum und wartete darauf,endlich mal schön gemacht zu werden.
Dazu folgte ungefähr eine halbe Stunde voller Gepinsele, Getupfe, Gemale, und, und, und. Von Make-Up und Concealer über Augenbrauenstift und Kajal bis zu Wimperntusche und Lippenstift hatte ich irgendwann alles im Gesicht, was ich kannte oder auch nicht kannte.
Doch das wirklich Erstaunlicheabgesehen von meiner fehlenden Kenntnis über Schminke war, dass man mir die halbe Stunde und massenhaften Produkte am Ende gar nicht ansah.
Ich sah einfach nur gut aus. (Entschuldigt das Eigenlob, ist auch schon wieder vorbei)
Doch dann begann für mich der harte Teil des Tages (dachte ich): fotografiert werden.
Ich konnte meiner Vorgängerin schon etwas zuschauen und war schon bald selbst dran.
Die Fotografin war gefühlte 25 Jahre und supernett, sodass ich mich nach anfänglichen Verbiegungen (Wo muss meine Schulter hin? Und welcher Fuß soll nach vorne? Und dann auch noch lächeln!?) hab ich mich sehr wohlgefühlt.
Und so verging die halbe Stunde vor der Kamera auch schon wie im Flug.
Doch nicht so schwer wie gedacht.
Im Gegensatz zur folgenden Auswahl, welche Fotos ich denn kaufen wolle (ja gut, in den 20 Euro war nur ein Foto inklusive... den Rest musste man extra kaufen...)
Auf zwei riesigen Monitoren konnten ich und alle, die nach mir dran waren, am "Set" vorbeigingen oder einfach nur rumstanden wie dieser eine seltsame alte Mann, meine Fotos sehen und so waren wir schließlich eine kleine Jury, die die Auswahl auch nicht wirklich eingrenzen konnte.
Deshalb bin ich dann schließlich mit 28 Fotos, auf CD und ausgedruckt, und einem Lippenstift, der ein kleines Vermögen gekostet hat, wieder nach Hause gegangen.
Und weil den vielen Worten ja auch Taten folgen sollten, gibt es hier erstmal eine kleine Auswahl meines Modelmeisterwerks ;)


Damit verabschiede ich mich mal wieder mit einer Empfehlung: solltet ihr jemals die Chance haben, an einem solchen Shooting teilzunehmen, macht es. Denn hier könnt ihr euch für kleines Geld mal fühlen wie ein echter Star, ihr bekommt Erinnerungen, die bleiben, und eine kleine Spritze für euer Selbstbewusstsein. Denn an diesem Tag habe ichfast keinen gesehen, der am Ende nicht toll aussah.
Wenn ihr eine Meinung zu den Fotos habt, könnt ihr sie mir gerne in den Kommentaren mitteilen!
Bis zum nächsten Mal,
eure Laura
Wie ihr hoffentlich seht ( -> ), habe ich mein Profilbild hier aktualisiert.
Dieses Bild stammt aus einem Fotoshooting einer bekannten Parfümerie-Kette ( ;) ), an dem ich vor längerer Zeit schon teilgenommen habe.
Bisher habe ich allerdings nichts davon berichtet, weil ich mir nicht sicher war, inwieweit euch mein Einstieg in die Welt der Topmodels interessiert und ob ich die Fotos teilen soll.
Doch nach mehrmaligem Ansehen habe ich beschlossen, dass die Welt ruhig sehen kann, was für Schönheiten es in Schriesheim gibt... oder so ähnlich...
Während meiner Zeit in England hat mir meine Mutter erzählt, sie habe mich für 20 Euro für ein professionelles Fotoshooting angemeldet. Ich war mir am Anfang nicht soo sicher, was ich davon halten sollte, denn wer mich schonmal vor einer Kamera gesehen hat weiß, dass dort nicht mein Lieblingsplatz ist. Das sieht man oft auch an den Ergebnissen,
Aber gut, angemeldet ist angemeldet, und so stand ich eines Samstags morgens ungeschminkt im Rhein-Neckar-Zentrum und wartete darauf,
Dazu folgte ungefähr eine halbe Stunde voller Gepinsele, Getupfe, Gemale, und, und, und. Von Make-Up und Concealer über Augenbrauenstift und Kajal bis zu Wimperntusche und Lippenstift hatte ich irgendwann alles im Gesicht, was ich kannte oder auch nicht kannte.
Doch das wirklich Erstaunliche
Ich sah einfach nur gut aus. (Entschuldigt das Eigenlob, ist auch schon wieder vorbei)
Doch dann begann für mich der harte Teil des Tages (dachte ich): fotografiert werden.
Ich konnte meiner Vorgängerin schon etwas zuschauen und war schon bald selbst dran.
Die Fotografin war gefühlte 25 Jahre und supernett, sodass ich mich nach anfänglichen Verbiegungen (Wo muss meine Schulter hin? Und welcher Fuß soll nach vorne? Und dann auch noch lächeln!?) hab ich mich sehr wohlgefühlt.
Und so verging die halbe Stunde vor der Kamera auch schon wie im Flug.
Doch nicht so schwer wie gedacht.
Im Gegensatz zur folgenden Auswahl, welche Fotos ich denn kaufen wolle (ja gut, in den 20 Euro war nur ein Foto inklusive... den Rest musste man extra kaufen...)
Auf zwei riesigen Monitoren konnten ich und alle, die nach mir dran waren, am "Set" vorbeigingen oder einfach nur rumstanden wie dieser eine seltsame alte Mann, meine Fotos sehen und so waren wir schließlich eine kleine Jury, die die Auswahl auch nicht wirklich eingrenzen konnte.
Deshalb bin ich dann schließlich mit 28 Fotos, auf CD und ausgedruckt, und einem Lippenstift, der ein kleines Vermögen gekostet hat, wieder nach Hause gegangen.
Und weil den vielen Worten ja auch Taten folgen sollten, gibt es hier erstmal eine kleine Auswahl meines Modelmeisterwerks ;)


Damit verabschiede ich mich mal wieder mit einer Empfehlung: solltet ihr jemals die Chance haben, an einem solchen Shooting teilzunehmen, macht es. Denn hier könnt ihr euch für kleines Geld mal fühlen wie ein echter Star, ihr bekommt Erinnerungen, die bleiben, und eine kleine Spritze für euer Selbstbewusstsein. Denn an diesem Tag habe ich
Wenn ihr eine Meinung zu den Fotos habt, könnt ihr sie mir gerne in den Kommentaren mitteilen!
Bis zum nächsten Mal,
eure Laura
Donnerstag, 6. November 2014
Die Freuden des Bahnfahrens
Guten Morgen ihr lieben Leser, falls es euch denn nach dieser langen Schweigefrist überhaupt noch gibt!
Ich gebe zu: ich schäme mich ein bisschen, so lange nichts von mir hören gelassen zu haben, aber um es mit dem Worten eines anderen (deutlich bekannteren) Bloggers zu sagen "Nothing happens to me".
Ein paar Tage nach meinem letzten Theaterbesuch in England habe ich mich wieder auf den Heimweg nach Deutschland gemacht, die letzten paar Ferientage sind wie im Flug vergangen und die Uni hat wieder angefangen.
So weit, so gut.
Da ist die Spannung dann erstmal wieder raus...
Bis heute! Die Deutsche Bahn streiktmal wieder, Chaos bricht aus, die Welt geht unter!
So kam es mir zumindest heute morgen vor...
Menschenmassen am Schriesheimer Bahnhof, eine ausgefallene Bahn, Panik in den Augen der Menschen (ihr könnt euch das Grauen bestimmt vorstellen ;) ).
Doch selbst als die Bahn dannendlich in den Bahnhof einfuhr war die Freude nicht allzu groß. Denn wo viele Menschen an einem Bahnsteig stehen, wollen auch viele Menschen in eine Bahn. In der weniger Platz ist als draußen. Viel weniger Platz.
Und dann gibt es ja noch mehr Haltestellen auf dem Weg zum Bismarckplatz!
Diese Odyssee ging dann so weit, dass der Bahnfahrer die Türen am Dossenheimer Bahnhof gar nicht mehr öffnen wollte, dass ich meine Stehnachbarin bis zur Biethsstraße etwas genauer kennengelernt habe als gewünscht, und dass sich eine besonders freundliche Dame mithilfe ihrer Ellbogen ihren Weg ins Abteil gekämpft hat. Rambo lässt grüßen!
Aber ich versuche jazur Abwechslung mal immer das Positive zu sehen: kalt war mir nach diesen 20 Minuten sicher nicht mehr!
Und wenn ich mir hier so die gelichteten Reihen im Kursraum anschaue (ja, ich bin gerade im Unterricht... aber keine Angst, ich höre während des Schreibens zu... irgendwie) bin ich froh, überhaupt in Heidelberg angekommen zu sein, denn das kann heute morgen nicht jede von sich behaupten.
Ich kann mir meine Fehlstunden immerhin für die besonders kalten und / oder ekligen Wintertage aufheben ;)
Ich bin mal gespannt wie lange meine Heimfahrt dauert und wie sich das Chaos über die nächsten Streiktage weiterentwickelt, ihr könnt mir gerne in euren Kommentaren erzählen, wie es euch bahntechnisch ergangen ist!
Bis die Tage, tüdelü und toodles,
eure Laura
Ich gebe zu: ich schäme mich ein bisschen, so lange nichts von mir hören gelassen zu haben, aber um es mit dem Worten eines anderen (deutlich bekannteren) Bloggers zu sagen "Nothing happens to me".
Ein paar Tage nach meinem letzten Theaterbesuch in England habe ich mich wieder auf den Heimweg nach Deutschland gemacht, die letzten paar Ferientage sind wie im Flug vergangen und die Uni hat wieder angefangen.
So weit, so gut.
Da ist die Spannung dann erstmal wieder raus...
Bis heute! Die Deutsche Bahn streikt
So kam es mir zumindest heute morgen vor...
Menschenmassen am Schriesheimer Bahnhof, eine ausgefallene Bahn, Panik in den Augen der Menschen (ihr könnt euch das Grauen bestimmt vorstellen ;) ).
Doch selbst als die Bahn dann
Und dann gibt es ja noch mehr Haltestellen auf dem Weg zum Bismarckplatz!
Diese Odyssee ging dann so weit, dass der Bahnfahrer die Türen am Dossenheimer Bahnhof gar nicht mehr öffnen wollte, dass ich meine Stehnachbarin bis zur Biethsstraße etwas genauer kennengelernt habe als gewünscht, und dass sich eine besonders freundliche Dame mithilfe ihrer Ellbogen ihren Weg ins Abteil gekämpft hat. Rambo lässt grüßen!
Aber ich versuche ja
Und wenn ich mir hier so die gelichteten Reihen im Kursraum anschaue (ja, ich bin gerade im Unterricht... aber keine Angst, ich höre während des Schreibens zu... irgendwie) bin ich froh, überhaupt in Heidelberg angekommen zu sein, denn das kann heute morgen nicht jede von sich behaupten.
Ich kann mir meine Fehlstunden immerhin für die besonders kalten und / oder ekligen Wintertage aufheben ;)
Ich bin mal gespannt wie lange meine Heimfahrt dauert und wie sich das Chaos über die nächsten Streiktage weiterentwickelt, ihr könnt mir gerne in euren Kommentaren erzählen, wie es euch bahntechnisch ergangen ist!
Bis die Tage, tüdelü und toodles,
eure Laura
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